Institut

für

Afrikastudien

Subjektive Theorien von Schülerinnen und Schülern zu den "Ursachen des Hungers in Afrika" und deren Veränderung


  

Leitung:


  

Prof. Dr. Gabriele Schrüfer


  

Prof. Dr. Gabriele Obermaier



Lehrstuhl:

Didaktik der Geographie

Kontakt:

gabriele.obermaier@uni-bayreuth.de

Mitarbeiter:

Laufzeit:

01 / 2008 - 01 / 2011

Internet:

https://www.uni-muenster.de/forschungaz/project/55...

Grundlage dieser Arbeit ist das Forschungsprogramm der Subjektiven Theorien nach Groeben und Scheele (1988). Subjektive Theorien stehen als mehr oder weniger bewusstes Wissen hinter jedem Handeln. Sie gehen "vom Menschen aus der über seine Umwelt nachdenkt, sie zu erklären versucht..." und immer wieder den Bezug zu "seinen Erfahrungen herstellt" (Kallenbach 1996, S. 13) Diese subjektiven Theorien können oft stark von den objektiven Theorien der Wissenschaftler abweichen und werden nicht zwangsläufig durch Unterricht verändert. Um eine Veränderung durch den Unterricht zu erzielen, ist es notwendig, bestehende Grundannahmen der subjektiven Theorien auszuwechseln. Hierfür müssen diese jedoch zunächst erfasst werden. Die Erfassung bzw. Rekonstruktion der subjektiven Theorien erfolgt durch Interviews und Strukturbilder (in Anlehnung an die sog. Heidleberger Struktur-Lege-Technik nach Groeben/Scheele (1988).