Institut

für

Afrikastudien

Wandel als Prozess, Diskurs und Politik

Die unter diesem Thema gruppierten Projekte beschäftigen sich mit Veränderungen von Gesellschaft und Umwelt im Kontext des Klimawandels, mit den sich wandelnden Diskursen und Strategien von "Entwicklung" sowie mit institutionellen Umgestaltungen zwischen Staat und Gesellschaft in Afrika.

Im Folgenden werden beispielhaft einige Projekte vorgestellt, die einen Einblick in die Forschungen am IAS zu diesem Themenschwerpunkt geben.

Kilimanjaro ecosystems under global change

Aufnahme-Session mit mobilem Studio-Equipment. Madu Jakite (dunun), Drisa Kone (djembe solo) und Kasim Kuyate (djembe acc.) spielen den Rhythmus sumalen. Bamako, Februar 2006.
Durch die Abnahme der Niederschläge und die zunehmende Waldvernichtung am Kilimanjaro verschärfen sich die Auswirkungen von Dürreperioden (Foto: A. Hemp)

Die Auswirkungen der teils durch Klimawandel, teils durch zunehmenden Nutzungsdruck verursachten Veränderungen am Kilimanjaro zu untersuchen und ein tieferes Verständnis der komplexen ökologischen Zusammenhänge zu erlangen, ist das Ziel der im letzten Jahr gebildeten DFG-Forschergruppe KiLi, an der mehrere Arbeitsgruppen der Universität Bayreuth beteiligt sind. Der Kilimanjaro bietet aufgrund seiner herausragenden Vielfalt an Lebensräumen, Klimazonen und Landnutzungsformen, aber auch seiner schnell wachsenden Probleme, eine einzigartige Voraussetzung für dieses Forschungsvorhaben.

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Politische Kulturen in Afrika Eine vergleichende Studie in Guinea-Bissau, Libyen, Südafrika und Sambia

(Foto: T. Hüsken)
(Foto: T. Hüsken)

Afrika ist ein Kontinent, auf dem das kreative Experimentieren mit politischen Formen omnipräsent ist. Momentan beobachten wir den Aufstieg von neuen Akteuren und das Entstehen von neuen Institutionen und Wegen zur Konfliktlösung. Politische Kultur ist dabei ein Schlüssel zum Verständnis und zur Erklärung von Kreativitäts- und Adaptionsprozessen. Betrachtet aus einer vergleichenden, transdisziplinären und mit den Beteiligten im Mittelpunkt stehenden Perspektive wird diese Forschung die politischen Kulturen von vier verschiedenen Ländern, die sowohl südlich als auch nördlich der Sahara liegen, untersuchen: Guinea-Bissau, Libyen, Südafrika und Sambia.

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