Institut

für

Afrikastudien

Point Sud: Centre de Recherche sur le Savoir Local (Bamako, Mali)

Das Forschungszentrum "Point Sud: Centre de Recherche sur le Savoir Local" unterstützt die individuelle Feldforschung. Es fördert die Kooperation von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unterschiedlicher Herkunft, indem es Seminare und Forschungskolloquien zur Diskussion gemeinsamer Fragestellungen anbietet. Ferner vergibt es Stipendien an afrikanische Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler.

Point Sud stärkt das Wissen in Afrika und fördert den Dialog mit Wissenschaftlern aus anderen Teilen Afrikas, Europas und Amerikas. Sein Ziel ist, die kulturellen Voraussetzungen des lokalen Wissens und dessen Transformationen vor Ort zu studieren. Dies ist eine Bedingung für die intellektuelle und praktisch-technische Zusammenarbeit zwischen 'Norden' und 'Süden'. 

Geleitet wird das Forschungszentrum von seinem Gründungsdirektor, dem malischen Historiker und Ethnologen Prof. Dr. Mamadou Diawara, der sich an der Universität Bayreuth habilitierte, später eine Professur in den USA innehatte und 2005 als Professor für Ethnologie an die Johann Wolfgang Goethe Universität in Frankfurt am Main berufen wurde.

Das Zentrum wurde 1997 im Rahmen einer Zusammenarbeit zwischen der Universität Bayreuth und verschiedenen anderen internationalen wissenschaftlichen Einrichtungen in Bamako gegründet. Die Volkswagen-Stiftung förderte das Zentrum von 1997 bis 2000. Weitere Förderungsmittel kamen vom Wissenschaftskolleg zu Berlin und vom Riksbanken Jubeleumsfond Stockholm. Derzeit wird "Point Sud" vor allem von der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) gefördert.

Point Sud
Centre de recherche sur le savoir local
Torokorobougou, rue 313
B.P. 3266
Bamako
MALI
Tel. / Fax 00 223 228-5229