Institut

für

Afrikastudien

Masterstudiengang:

Development Studies

Entwicklungs-, Umbruchs- und Globalisierungsprozesse in Lateinamerika, Asien oder Afrika gewinnen in der heutigen Zeit immer weiter an globaler Bedeutung. Der interdisziplinäre Masterstudiengang „Development Studies“ beschäftigt sich mit den Ursachen, Rahmenbedingungen und Auswirkungen dieser Prozesse. Die Studierenden haben die Möglichkeit „Entwicklung“ aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten, methodische und theoretische Herangehensweisen miteinander zu verknüpfen und den Zusammenhang zwischen gesellschaftlichen, politischen, wirtschaftlichen und räumlichen Bedingungen zu erkennen. Zudem erwerben sie während ihres Studiums die Fähigkeit, Entwicklungsprobleme und Prozesse des globalen und lokalen Wandels zu analysieren und diese unter Rückgriff auf sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Theorien zu diskutieren und im Rahmen eines Projektstudiums praktisch anzuwenden.

Profil des Masterstudiengangs

Der Studiengang kombiniert entwicklungssoziologische und -politische, geographische und wirtschaftswissenschaftliche Veranstaltungen. So werden Ihnen fachspezifische sowie interdisziplinäre und praxisbezogene Kompetenzen vermittelt. Durch den Afrikaschwerpunkt der Bayreuther Universität und die vielfältigen Forschungen zum Globalen Süden können Sie auf umfangreiches Fachwissen zugreifen. Sie profitieren von der engen Verzahnung der beteiligten Fachbereiche und haben zugleich die Wahl, einen der Bereiche Entwicklungssoziologie und -politik, Geographie oder Volkswirtschaft als individuellen Schwerpunkt besonders zu vertiefen. Der interdisziplinäre Ansatz des Studiengangs hält Sie wach und offen für eine theoretische und methodische Vielfalt, die Ihnen auch in der praktischen entwicklungsbezogenen Arbeit immer wieder begegnen wird. Somit werden Sie komplexe Entwicklungsprozesse besser verstehen und beurteilen können.

Berufliche Perspektiven

Das internationale Tätigkeitsfeld für Entwicklungsspezialistinnen und -spezialisten ist weitverzweigt und öffnet sich durch die steigende wirtschaftliche und politische Bedeutung des Globalen Südens immer weiter. Mögliche Arbeitgeber sind:

  • Nationale und internationale Einrichtungen der Entwicklungszusammenarbeit oder mit intensiven Beziehungen zum Globalen Süden: Ministerien, Entwicklungsagenturen, Regionalorganisationen bis hin zu den Vereinten Nationen
  • Private Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit: Brot für die Welt, Care, Caritas, Oxfam, Welthungerhilfe u.v.m.
  • International agierende Wirtschaftsunternehmen aus Industrie, Handel und Finanzwirtschaft
  • Wirtschaftsverbände: Außenhandelskammern und Unternehmerverbände
  • Medien und Kultureinrichtungen