Schließlich bekennen wir uns ausdrücklich zu Artikel 3 Absatz 3 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland, der rassistische Diskriminierung und ungleiche Behandlung aufgrund tatsächlicher oder vermeintlicher Unterschiede wie Heimat, Herkunft oder Glauben verbietet.
Ethik
Ethik
Das IAS positioniert sich klar gegen Rassismus und jede Form von Diskriminierung – und wahrt die Grundsätze der Gleichheit, Gerechtigkeit und Fairness in allen Forschungs- und Lehraktivitäten.
Unsere Verpflichtungen
Als zentrale Koordinierungsinstanz für alle Afrika- und afrikanische Diaspora-bezogenen Forschungs- und Lehraktivitäten wahrt das IAS die Grundsätze der Gleichheit, Gerechtigkeit und Fairness. In diesem Sinne:
Angesichts dieser Verpflichtungen verurteilen das IAS und seine Einrichtungen antischwarzen Rassismus sowie alle anderen Formen ethnischer, rassistischer und kultureller Diskriminierung auf das Schärfste. Wir erkennen an, welch tiefgreifenden Schaden diese Probleme für unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Studierenden und Mitglieder bedeuten. Das IAS ist der festen Überzeugung, dass inklusive Vielfalt der Schlüssel für das künftige Wohlergehen der Menschheit auf der ganzen Welt ist. Dies gilt auch für unser unmittelbares Umfeld – die Stadt Bayreuth – sowie für den größeren deutschen Kontext, in dem noch viel Arbeit zu leisten ist.
Rassismus als globales Problem anerkennen
Wir erkennen an, dass Rassismus – insbesondere antischwarzer Rassismus – ein allgegenwärtiges gesellschaftliches Problem mit weltweiten Auswirkungen ist, das kontinuierliche Aufklärung, Bewusstseinsbildung und Interventionen erfordert.
Rassismus in unseren Strukturen bekämpfen
In historisch postkolonialen Gesellschaften können sich selbst die bestgemeinten Organisationen und Initiativen dem langen Schatten des Rassismus nicht vollständig entziehen. Wir sind entschlossen, eine antirassistische Ethik fest in unserer Organisation und unseren Programmen zu verankern – ein Vorhaben, das selbst kontinuierlicher Arbeit und Selbstreflexion bedarf.
BIPoC-Stimmen zuhören
Wir suchen aktiv nach den Erfahrungen von Black, Indigenous and People of Color (BIPoC) unter unseren Studierenden, Lehrenden und Mitgliedern und hören ihnen zu, um ein tieferes Verständnis ihrer Erlebnisse innerhalb unserer Campus- und Forschungsgemeinschaft zu gewinnen.
In antirassistische Initiativen investieren
Wir stellen Ressourcen bereit, um Initiativen der Campus-Gemeinschaft zu entwickeln, zu organisieren und zu unterstützen, die antirassistische Praktiken und Werte fördern.
Vielfalt feiern
Wir feiern die vielfältigen Kulturen und Perspektiven, die unsere Mitglieder und Studierenden einbringen. Diese Vielfalt erzeugt kreative Reibung und nährt eine lebendige professionelle und Forschungskultur.