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Rassistischer Angriff auf IAS-Mitglied Prof. Dr. Natasha A. Kelly, wissenschaftliche Leiterin des Iwalewahaus
Das Institut für Afrikastudien verurteilt aufs Schärfste die rassistischen Angriffe auf unser IAS-Vorstandsmitglied und wissenschaftliche Leiterin des Iwalewahaus Prof. ‘in Natasha A. Kelly.
Zum Hintergrund: Prof. ‘in Kelly gab vor kurzem dem Bayerischen Rundfunk für die Sendung „quer“ ein TV-Interview zur „N-Wort-Debatte“ im Rahmen des Nürnberger Wahlkampfes. Nach Ausstrahlung der Sendung am 29.01.2026 erhielt sie von einer Zuschauerin eine rassistische Zuschrift. Dieses Pamphlet missachtet mit seinem rassistischen und diskriminierenden Duktus die Artikel 1 und 3 unseres Grundgesetzes und kann von universitären Einrichtungen nicht hingenommen werden. Wir drucken diese Zuschrift in voller Länger ab, um zu zeigen, wie rassistische Gewalt auch über Worte transportiert wird. ACHTUNG: Trigger-Warnung!
Das Institut für Afrikastudien (IAS) drückt seine volle Solidarität mit Prof. ‘in Natasha A. Kelly aus. Dieser Anlass verdeutlicht erneut, dass Personen mit Führungsverantwortung, gerade auch in verbeamteten Positionen, eine besondere Pflicht haben, sich bei solchen Vorfällen eindeutig für den Schutz des Grundgesetzes und die angegriffenen Personen einzusetzen.
Gez. Prof. Dr. Stefan Ouma (IAS-Sprecher), Prof. Dr. Joël Glasman (IAS-Co-Sprecher), Prof. Dr. Rüdiger Seesemann (IAS-Vorstandmitglied und Sprecher des Exzellenzclusters „Africa Multiple“)