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Institut für Afrikastudien

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Anti-Diskriminierungs Erklärung

Das IAS tritt gegen Rassismus und alle Formen der Diskriminierung ein

Als zentrale Koordinierungsstelle für alle Forschungs- und Lehraktivitäten im Zusammenhang mit Afrika und der afrikanischen Diaspora verpflichtet sich das IAS den Grundsätzen der Gleichheit, Gerechtigkeit und Fairness. In dieser Hinsicht erklären wir uns zu:

  • Der Anerkennung des globalen Problems von Rassismus: Wir erkennen an, dass Rassismus, insbesondere der gegen Schwarze gerichtete Rassismus, ein allgegenwärtiges gesellschaftliches Problem mit weltweiten Auswirkungen ist, das eine ständige Aufklärung, Bewusstseinsbildung und Interventionen erforderlich macht.
  • Der Adressierung von Rassismus in unseren Strukturen: In historisch postkolonialen Gesellschaften können selbst die wohlmeinendsten Organisationen und Initiativen dem langen Schatten des Rassismus nicht vollständig entkommen. Wir verpflichten uns zu einer festen Verankerung einer antirassistischen Ethik in unserer Organisation und unseren Programmen. Dieser Anspruch erfordert stetiges Bemühen und Selbstreflexion.
  • Dem bewussten Hören von BIPOC-Stimmen: Wir suchen aktiv nach den Erfahrungen von Schwarzen, Indigenen und People of Color (BIPOC) Studierenden, Lehrkräften und Mitgliedern und hören ihnen zu, um ein tieferes Verständnis für ihre Erfahrungen innerhalb unserer Campus- und Forschungsgemeinschaft zu gewinnen.
  • Der Förderung von Anti-Rassismus-Initiativen: Wir stellen Ressourcen zur Verfügung, um Initiativen der Campus-Gemeinschaft zu entwickeln, zu organisieren und zu unterstützen, die darauf abzielen, antirassistische Praktiken und Werte zu fördern.
  • Der Zelebrierung von Vielfalt: Wir feiern die verschiedenen Kulturen und Positionen, die unsere Mitglieder und Studierende mitbringen. Diese Vielfalt schafft kreative Reibung und fördert eine reichere Berufs- und Forschungskultur.

In Anbetracht der oben genannten Verpflichtungen verurteilen das IAS und seine Einrichtungen den Rassismus gegen Schwarze und alle anderen Formen ethnischer, rassischer und kultureller Diskriminierung aufs Schärfste. Wir sind uns der tiefgreifenden Beeinträchtigung bewusst, die diese Themen auf unsere Wissenschaftler*innen, Studierende und Mitglieder haben. Das IAS ist der festen Überzeugung, dass eine integrative Vielfalt der Schlüssel für das zukünftige Wohlergehen der Menschheit auf der ganzen Welt ist. Dies gilt auch für unser unmittelbares Umfeld - die Stadt Bayreuth -, aber auch für den größeren deutschen Kontext, in dem noch viel unerledigte Arbeit zu leisten ist. 

Schließlich treten wir entschieden für Artikel 3 Absatz 3 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland ein, der rassistische Diskriminierung und Ungleichbehandlung aufgrund tatsächlicher oder vermeintlicher Unterschiede, wie Heimat, Herkunft oder Glauben, verbietet.


Verantwortlich für die Redaktion: Dr. Jane Ayeko-Kümmeth

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