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Institut für Afrikastudien

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Mamour Dramé

Besuchte das IAS von Mai bis Juni 2023

Mamour Dramé

Ich bin Forscher im Bereich Linguistik und Sprachwissenschaften am IFAN - Cheikh Anta Diop Linguistics Laboratory an der Cheikh Anta Diop Universität Dakar (UCAD). Meine Forschungsschwerpunkte sind Wolof-Dialektologie, Dokumentation und Didaktik der afrikanischen Sprachen. Im Jahr 2012 verteidigte ich meine Doktorarbeit an dem Fachbereich für Linguistik und Sprachwissenschaften der Fakultät für Literatur- und Humanwissenschaften (FLSH) der UCAD mit dem Titel "Phonology and comparative morphosyntax of three Wolof dialects". Zu meinen letzten Veröffentlichungen gehören zwei Bücher, nämlich ein Lehrbuch und ein Lernbuch in Wolof zum Erlernen des Lesens und Schreibens dieser Sprache. Vor der Verteidigung meiner Dissertation habe ich begonnen, Kurse in Wolof an den Fachbereichen für Englisch, Soziologie, Russisch und moderne Literatur an der FLSH sowie Kurse in französischer artikulatorischer Phonetik am Fachbereich für moderne Literatur an derselben Fakultät zu unterrichten. Außerdem bin ich Professor für französische mündliche Ausdrucksform am Fachbereich für Linguistik und Sprachwissenschaften am Zentrum für Informatik- und Technologiestudien (CESTI) der Cheikh Anta Diop Universität Dakar.

Ich bin Mitbegründer von Kàllaamay Réew Mi, einer in Entwicklung befindlichen digitalen Plattform zum Erlernen des Lesens und Schreibens von Wolof, Poular, Serer, Diola, Mandingo und Soninke.

Vom 31. Mai bis zum 19. Juni 2023 war ich zu Forschungs- und Austauschzwecken in meinem Fachgebiet an die Universität Bayreuth eingeladen. Ich wurde in Bayreuth von der Kollegin, die mich eingeladen hatte, und allen Kolleg*innen ihres Fachbereichs sehr herzlich aufgenommen. Mein Aufenthalt in Bayreuth, einer sehr ruhigen Stadt, die ich sehr genossen habe, war sehr angenehm, lehrreich und bereichernd, denn er ermöglichte es mir, an andere Orte zu gehen und andere Menschen an der Universität zu treffen, die Kenntnisse über afrikanische Sprachen haben und bereit sind, sie mit anderen zu teilen. Außerdem hatte ich die Gelegenheit, zwei Vorträge über bestimmte Aspekte meines Forschungsgebiets zu halten, einen über die digitale Plattform Kàllaamay Réew Mi, die derzeit entwickelt wird, und einen weiteren über die wissenschaftlichen Produktionen, die in senegalesischen Sprachen vorliegen. Ich blieb nicht nur in Bayreuth, sondern konnte auch zwei weitere deutsche Städte besuchen, Nürnberg und Leipzig. Beide Besuche empfand ich als sehr angenehm.


Verantwortlich für die Redaktion: Dr. Jane Ayeko-Kümmeth

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